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Mit dem Abschluss von Termingeschäften verbundene ausgewählte Risiken

Unsere Kunden nutzen Währungstermingeschäfte in erster Reihe als Instrumente für die Reduzierung des Währungsrisikos. Das Risikomaß auf Seite des Klienten, das mit ihrer Nutzung verbunden ist, ist in diesen Fällen niedrig. Wenn diese Instrumente zur Investierung und zur Abwicklung von Spekulationsgeschäften verwendet werden, kann das Risikomaß jedoch deutlicher steigen. Die weiter angeführten Informationen sind eine Übersicht der Grundarten von Risiken, die mit den Währungstermingeschäften verbunden sind, die die Gesellschaft anbietet.[1]

Der Klient hat sich in höchstmöglichem Maß mit den Risiken des von ihm beabsichtigten Termingeschäftes vertraut zu machen, sämtliche Risiken zu erwägen und das Wesentliche dieser Risiken, die entsprechenden Rechtsbeziehungen und weitere Aspekte zu begreifen. Im Fall von jeglichen Unklarheiten oder Fragen hat der Klient des Weiteren bei der Gesellschaft, als lizenziertem Wertpapierhändler, weitere notwendige Informationen einzuholen. Wenn der Klient die Bedingungen der Abwicklung von Termingeschäften und das Ausmaß des potenziellen Verlustes, der in manchen Fällen höher sein kann, als die investierten Finanzmittel, nicht vollständig versteht, sollte er solche Geschäfte nicht abschließen. Der Klient muss sich dessen bewusst sein, dass die von ihm gewählte Strategie und die finanziellen Ziele seinem Risikoprofil entsprechen sollten. 

Mit dem Abschluss von Termingeschäften verbundene ausgewählte Risiken

Wenn die Termingeschäfte zur Absicherung des Wechselkurses bei Exporteuren/Importeuren typisch für die Minimierung des Risikos der Senkung oder des vollständigen Verlustes der Handelsmarge bei einer ungünstigen Wechselkursbewegung verwendet werden, muss sich der Klient der Tatsache bewusst sein, dass der Vorteil der Absicherung im Fall einer für ihn positiven Wechselkursbewegung durch die Unmöglichkeit erkauft ist, an dieser positiven Bewegung zu profitieren. Im Fall der Nutzung der Termingeschäfte zu Spekulationszwecken muss sich der Klient dessen bewusst sein, dass eventuelle im vorangehenden Zeitraum erzielten Erträge keine Garantie von durch dasselbe Investitionsinstrument, in diesem Fall das Termingeschäft, in Zukunft erzielten Erträgen sind.

Ausgewählte Risiken

Marktrisiko – das Risiko des Verlustes resultiert aus einer ungünstigen Entwicklung der Zinssätze, des Währungsrisikos, der Volatilität. Es handelt sich um einen Sammelbegriff für das Zins-, Währungs-, Aktien-, Warengruppenrisiko und andere, mit der Bewegung der Marktpreise verbundene Risiken.

Währungsrisiko – das Währungsrisiko der Termingeschäfte liegt im Fall von Absicherungsgeschäften darin, dass der Käufer/Verkäufer die Fremdwährung während der Dauer des Termingeschäftes, oder bei seiner Beendung günstiger kaufen/verkaufen könnte, als für den im Termingeschäft bei seinem Abschluss festgelegten Preis. Im Allgemeinen handelt es sich um das Risiko der Änderung des Wertes des Termingeschäfts in Abhängigkeit von der Bewegung der Währungskurse.

Zinsrisiko – das Risiko resultiert aus der Bewegung der Marktzinssätze. Der Wert des Termingeschäfts kann sich nicht nur in Abhängigkeit von dem Kurs selbst, sondern auch in Abhängigkeit von der Änderung der Marktzinssätze der gehandelten Währungen ändern. Dies kann sich vor allem bei längeren Termingeschäften markanter auswirken.

Risiko der Gegenpartei – das Risiko der Gegenpartei oder das Kreditrisiko ist ein Risiko, dass die Gegenpartei des Geschäftes nicht in der Lage sein wird, ihren Verpflichtungen nachzukommen, d.h. ihre sämtlichen Verpflichtungen zu erfüllen (Dienstleistungen oder andere Leistungen zu erbringen), zu denen sie sich vertraglich verpflichtet hat. Im Fall von Termingeschäften ist die Gesellschaft AKCENTA CZ a.s. die Gegenpartei des Geschäfts mit dem Klienten.

Hebeleffekt – das Risiko entsteht durch die Verwendung eines kleinen Volumens der investierten Mittel im Vergleich mit dem Nominalwert des durch den Klienten eigekauften Termingeschäfts. Der Hebel ermöglicht dem Klienten also in einem größeren Volumen zu handeln und das Risiko zu tragen, als wie viel seine Anfangsinvestition beträgt, z. B. mittels der Hinterlegung einer Finanzabsicherung oder durch Nutzung des Dealing-Limits. Dank dessen kann dem Klienten auch eine geringe Kursänderung einen markanten Gewinn bringen, aber selbstverständlich auch einen Verlust im Vergleich mit dem anfänglichen investierten Betrag. Diese Situation kann in die Notwendigkeit münden, die Finanzabsicherung zu ergänzen oder das Geschäft sofort durch ein Gegengeschäft abzuschließen und den entstandenen Verlust zu realisieren.

Liquiditätsrisiko – das Liquiditätsrisiko liegt in der zeitlichen Disharmonie der Finanzströme, wodurch die Fähigkeit, zu jedem Zeitpunkt seinen fälligen Verpflichtungen nachzukommen, gefährdet sein kann. Das Liquiditätsrisiko stellt z. B. eine verspätete Bezahlung einer Verpflichtung durch einen Dritten und dadurch die entstandene Notwendigkeit die Fälligkeit des Termingeschäftes zu verschieben dar. Diese Verschiebung der Fälligkeit kann mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden sein, z. B. in Form von Aufwendungen für Swap-Punkte.

Risiko der Unmöglichkeit des Abschlusses eines Gegengeschäfts – eine Transaktion durchzuführen, die zum Ziel hätte, die aus Termingeschäften hervorgehenden Risiken (Positionsabschluss, Geschäftsbeendung) auszuschließen oder zu beschränken, wird nur für den Preis von erhöhten Aufwendungen möglich sein, oder es wird überhaupt nicht möglich sein, solch eine Transaktion durchzuführen.

Risiko eines nicht bestimmbaren Verlustes – die Höhe des Risikos, dem der Klient ausgesetzt ist, kann mit Rücksicht auf die aus Termingeschäften hervorgehenden Verpflichtungen nicht bestimmbar sein und kann ebenfalls den Wert einer jeglichen Absicherung überschreiten, die der Klient eventuell gewährt hat, wodurch auch weitere Aktiva des Klienten betroffen sein können.

Transferrisiko – die Möglichkeiten des Transfers der einzelnen Währungen können infolge der Devisenkontrolle vonseiten des Staats, der die jeweilige Währung ausgibt, beschränkt sein. Das könnte die ordnungsgemäße Realisierung des Devisentermingeschäfts gefährden.



[1] Die angeführten Informationen stellen den Hinweis auf die hauptsächlichen und bedeutendsten mit der Nutzung von Termingeschäften verbundenen Risikoarten dar, sie sind jedoch nicht für einen vollständigen und erschöpfenden Hinweis auf alle mit den Risiken der Nutzung von Termingeschäften verbundenen Aspekte zu halten.

 

Unterzeichnung des Rahmenvertrags und dem Geschäftsabschluss, oder jederzeit auf Ansuchen, werden Ihnen die Händler gerne die einzelnen Arten der Risiken und zwar sowohl mündlich als auch in schriftlicher Form erklären.

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