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PMI-Erhebungen in Deutschland und der Eurozone deuten auf eine starke Erholung im Dienstleistungssektor hin

PMI-Erhebungen in Deutschland und der Eurozone deuten auf eine starke Erholung im Dienstleistungssektor hin
  • PMI-Erhebungen in Deutschland und der Eurozone deuten auf eine starke Erholung im Dienstleistungssektor hin
  • Deutsche Industrie enttäuscht im März, Produktion und Auftragseingänge sinken
  • EURUSD: Das Hauptwährungspaar bewegte sich in einer Spanne von 1,073 - 1,079 USD/EUR. Insgesamt schnitt der Euro gut ab. Die Entwicklung des Eurodollars wurde zu Beginn der Woche durch den Nachhall der Daten vom Freitag aus den USA beeinflusst, die überraschend schwache Zahlen enthielten (NFP-Bericht für April +175 Tausend Arbeitsplätze gegenüber der Schätzung von +238 Tausend, Anstieg der Arbeitslosenquote im April von 3,8 % auf 3,9 %, Rückgang der Aktivität im Dienstleistungssektor im April laut ISM-Umfrage). Die genannten Statistiken erhöhen somit die Wetten auf Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr. Gleichzeitig wurden am Montag die endgültigen PMI-Daten für April aus Deutschland und der Eurozone veröffentlicht, die eine starke Erholung des Dienstleistungssektors erkennen lassen. Die schwächeren deutschen Industriedaten hinderten den Euro nicht daran, zu steigen. Die US-Arbeitsmarktdaten vom Donnerstag überraschten dann mit einem stärkeren Anstieg der wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung, was sich in einer Aufwertung des Euro in Richtung der Marke von 1,078 USD/EUR niederschlug. Die nächste wichtige Statistik, die sich voraussichtlich stärker auf den Eurodollar auswirken wird, ist die US-Verbraucherinflation am kommenden Mittwoch.
  • Der PMI-Index für die Eurozone vom April bestätigte schließlich die Erholung im Dienstleistungssektor und erreichte mit einem Wert von 53,3 Punkten fast ein Jahreshoch. Die Wachstumsrate der Aktivität stieg auch in Deutschland deutlich an (53,2 Punkte). Die deutsche Industrie enttäuschte, da sowohl die Aufträge als auch die Produktion im März um 0,4 % gegenüber dem Vormonat zurückgingen.
  • CEE-Region: Die CZK konnte sich im Währungspaar mit dem EUR gut behaupten: Während sie am Montagmorgen bei 25,05 CZK/EUR gehandelt wurde, schloss sie am Donnerstag unter 24,95 CZK/EUR (Drei-Monats-Höchststand für die CZK). Auch der HUF konnte gegenüber dem EUR zulegen und rutschte am Donnerstag tiefer unter die Marke von 388 HUF/EUR. Der PLN entwickelte sich ebenfalls positiv und stieg in Richtung der Marke von 4,285 PLN/EUR. Die polnische Zentralbank (NBP) ließ die Zinsen wie erwartet unverändert (Leitzins von 5,75 %).
  • EURCNY: Das Währungspaar CNY/EUR wurde in einer Spanne von 7,75-7,79 CNY/EUR gehandelt, wobei der CNY insgesamt schwächer wurde. Die Wachstumsrate des chinesischen PMI für den Dienstleistungssektor verlangsamte sich laut Caixin im April leicht auf 52,5 Pence.

Prädiktion

 

1M

3M

6M

12M

EURUSD

1,07

1,06

1,05

1,05

EURCZK

25,00

25,00

24,80

24,50

EURHUF

395

400

410

420

EURPLN

4,30

4,35

4,40

4,50

EURCNY

7,80

7,75

7,70

7,70

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